Christina Kiffe zweifache Hessische A-Jugendmeisterin in der Halle

Hessische Meisterschaften Stadtallendorf Jugend A

Hessische Meisterschaften Stadtallendorf Jugend A
Christina Kiffe kann auf ein erfolgreiches Wochenende in Stadtallendorf zurückblicken. Dort fanden die hessischen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften der Jugend A statt, bei denen sie nicht nur zwei Titel gewann, sondern auch noch die Qualifikationsleistungen zur Teilnahme an den deutschen Hallenmeisterschaften der Jugend in vier Wochen erbrachte.

Unsere Mehrkämpferin lies den Spezialistinnen sowohl über 60 m Hürden, wie auch im Weitsprung keine Chance. Nachdem sie bereits in den Vorläufen mit 9,07 Sekunden die schnellste Zeit sprintete, setzte sie sich auch im Endlauf, in der neuen persönlichen Bestzeit von 8,90 Sekunden ebenso souverän durch, wie mit 5,91 m im Weitsprung.
Nachdem sie fast bei jedem Sprung deutlich vor dem Brett absprang und wertvolle Zentimeter verschenkte, traf sie im letzten Versuch das Brett fast optimal und verbesserte ihre vor zwei Wochen aufgestellte persönliche Bestleistung um 20 Zentimeter.
Damit übertraf sie die geforderte Norm um elf Zentimeter, was derzeit Rang acht in der   aktuellen deutschen Jahresbestenliste der Jugend bedeutet.

Max Wannemacher zeigte sich nach zwei Bänderverletzungen seit Oktober im Hochsprung überraschend stark und gewann den dritten Hessentitel für den ASC bei dieser Meisterschaft, indem er sich mit 1,96 m gegen den B-Jugendlichen Michael Werner (SG Egelsbach) durchsetzte.

Patrick Hutterer belegte im Stabhochsprung mit 3,90 m Platz 4.

Julia Siegl konnte nach ihrer Fußoperation erst vor kurzem wieder mit Lauftraining beginnen und erreichte mit kurzem Anlauf und ohne Spikes mit 3,40 m den zweiten Platz, hinter Arleen Schüssler (Alsfeld), die mit 3,50 m den Wettbewerb gewann.

Hannah Siegl landete ebenfalls mit 3,40 m auf Rang drei. Valerie Adriaensen wurde mit 3,20 m Vierte und Bernadette Freund belegte mit 3,00 m Platz fünf, nachdem sie auch über 60 m Hürden gestartet war, mit einer Vorlaufzeit von 9,70 Sekunden ins Finale einzog, in welchem sie dann mit 9,84 Sekunden den 6. Platz belegte.

Pechvogel des Tages war Philipp Herr im 60 m Sprint. Seinen Vorlauf gewann er in 7,22 Sekunden und zog damit in den dritten Zwischenlauf ein. Diesen absolvierte er als Dritter, in 7,19 Sekunden und war damit fünf Hundertstel schneller, als der Drittplatzierte des zweiten Zwischenlaufs. Aufgrund einer, nach vielen Meinungen unsinniger Wettkampfregel bei Zeitgleichheit von zwei Läufern, entschied das Los über die Teilnahme am Finale. Philipp hatte leider kein Glück im Spiel und wurde aus dem Finale herausgelost.
Im Weitsprung belegte Philipp Herr mit 6,54 m Platz acht.

Einen Bericht im Echo findet ihr hier....