ASC-Frauen überragten bei der Marathon-Staffel in Mörfelden
Aber auch etwas humorloser vom TSV (Pfungstadt), Skills 04 (Frankfurt), dem ASC (Darmstadt) oder vom TuS (Griesheim) und dem SV 1911 (Traisa) die Rede. Allen gemeinsam ist die morgendliche Winterlauffreude, egal, wie der Wettergott die Karten für diese Laufeinheit über 42,195 km gemischt hat. Bei der 35. Auflage zeigte sich zwar die Sonne, dafür bewegten sich die Temperaturen zumindest zur Startzeit nahe dem Gefrierpunkt. Es gab aber auch schon Anlässe, als T-Shirts ebenso zur Kernausrüstung gehörten wie Spikes für die durchgängige Eisschicht auf den Forstwegen rund um das KSV-Waldstadion oder die Regenmontur.
Für die Läufer des ASC lief es zum Jahresbeginn in Mörfelden bestens. Allen voran für das Frauenquartett, das sich zum xten Male die Frauenwertung sichern konnte. Mit Stefanie Wiesmair, Sylvie Müller, Nora Jägemann und Alexandra Behrens hatte der ASC allerdings auch eine exzellente Besetzung parat, die am Ende zwanzig Minuten Vorsprung vor dem LT Rheudommtrombler und dem LuT Aschaffenburg herausgelaufen hatte. Zum Start legte Stefanie 41:32 Minuten für die 10,55 km-Schleife vor, die Sylvie Müller mit 41:54 fast wiederholte. Damit lagen die ASC-Läuferinnen schon auf Rang fünf (!) der Gesamtwertung der insgesamt 119 Mannschaften, den Nora Jägemann und Alexandra Behrens ohne Probleme mit guten Abschnitten festigen konnten. Übrigens hält der ASC Darmstadt seit 1991 auch den Veranstaltungsrekord, allerdings auf einer anderen Strecke mit 2:38.10 Stunden.
Wegen eines kurzfristigen Ausfalls traten die ASC-Männer nur mit drei Läufern an. So musste Triathlet Kai Trukenmüller sowohl als Start- als auch als Schlussläufer ran, löste aber seine Aufgabe mit einer bemerkenswerten Gelassenheit. Mit 2:43:14 Stunden sprang ein unter diesen Umständen bemerkenswerter dritter Platz hinter dem TSV Pfungstadt und Skills 04 Frankfurt heraus. Dank der starken Laufleistungen von Tim Gebler und Axel Dietrich, der mit 38:19 den zweitschnellsten Abschnitt des Tages ablieferte, war zwischenzeitlich sogar der zweite Platz in greifbarer Nähe.