Wiesbaden - European IRONMAN 70.3
Schlechtes Wetter gibt es bekanntlich nicht - leichter wird der IRONMAN dadurch nicht. Mit Unterstützung unseres erfahrenen IRONMAN Michael Außenhofer gelingt die Premiere von Karl und Kai. Ein Bericht von Kai Trukenmüller
Das Unwetter hat bereits früh morgens angefangen, als wir von unserer
"Wettkampfwohnung" in Wiesbaden, die uns eine Bekannte zur Verfügung
gestellt hat, zum Start gefahren hat.
Michael hat uns begleitet und konnte uns mit seiner Ironmanerfahrung
zahlreiche Tips geben, die wir mehr oder weniger beherzigten.
Als Karl ihm am Vortag seinen alten schweren und stinkenden
Neoproenanzug vorführte, der ihn zudem durch seine ungewöhnliche
Farbkombination zu einem Hingucker gemacht hätte, ließ sich Michael
erweichen und lieh ihm den seinen.
Da Karl in einer anderen Startgruppe war, konnten wir nicht zusammen
starten. So hatte er bereits 10 Minuten Vorsprung, den ich versucht
habe aufzuholen. Da er zudem der schnellere Schwimmer ist, wie sich
bei der Vorbereitung im Langener Waldsee herausgestellt hat, war mir
klar, daß ich ihn wohl nicht am ersten Berg stellen könnte.
Später erfuhr ich, daß er beim Wechseln 4 Minuten verlor, als er sich
aufs Rad setzen wollte und seine Startnummer nicht an hatte, woraufhin
der Referee ihn zurückschickte.
Es hat dann bis zu km 72 gedauert, kurz vor dem legendären "Hammer" in
Ober-Lippbach, bis ich ihn eingeholt habe.
Die ganze Radstrecke lang hat es stark geregnet. Doch das hat uns
nicht sehr beeinträchtigt.
Auf der Laufstrecke im Park war es entsprechend schlammig.
Nach 4 Runden, die ebenfalls durch eine kleine Steigung erschwert
wurden, waren die Strapazen zu Ende.
Es hat allerdings noch bis spät abends gedauert, bis wir wieder in
Darmstadt waren.
Es hat uns viel Spaß gemacht, und wir freuen uns auf neue
Herausforderungen im nächsten Jahr.
