Die diesjährigen Internationalen Schülerspiele in Hualien, Taiwan, vom 1. bis 6. August 2026 boten beste Voraussetzungen für sportliche Höchstleistungen und interkulturellen Austausch. Ein stark besetztes internationales Teilnehmerfeld sorgte für spannende und anspruchsvolle Wettkämpfe. Bestens organisiert und herzlich empfangen, kamen bei dem Großereignis rund 1.000 Jugendliche aus über 52 Städten weltweit zusammen.
Darmstadt ist seit vielen Jahren fester Bestandteil dieser Spiele und nahm auch in diesem Jahr mit 10 Sportlern, darunter sechs Leichtathletinnen und Leichtathleten sowie dem Betreuer Jonathan Lang und Delegationsleiter Felix Gerbig, teil. Mit Oberbürgermeister Hanno Benz und dem neu gewählten ICG-Komiteemitglied Markus Hoschek erhielt die Darmstädter Delegation auch vor Ort in Hualien tatkräftige Unterstützung.
Für das Darmstädter Leichtathletikteam gingen Sophie Dubbel, Stella Warmers, Franziska Gerlach, Maja Klöß sowie Nils Wedel und Samuel Rettig an den Start.
Nach einem langen Flug mit acht Stunden Verspätung landeten wir in Taipeh. Die Stimmung war trotzdem gut, da wir von den Organisatoren herzlich empfangen wurden. Anschließend fuhren wir vier Stunden mit dem Bus nach Hualien. Dort gingen wir direkt zum 7-Eleven neben unserem Hotel, um erste Einkäufe zu erledigen und ein Abendessen zu organisieren.
Am offiziellen Ankunftstag erkundeten wir ein wenig die Stadt und schauten uns die Umgebung an. Dabei trafen wir die ersten anderen Teams, unter anderem aus Taiwan und der Slowakei. Außerdem hielten wir unsere erste Mannschaftssitzung ab, bei der wir den Ablauf und die wichtigsten Informationen für die nächsten Tage besprachen.
Trainingstag und Eröffnungsfeier
Am Morgen konnten wir uns zum ersten Mal die beeindruckenden Wettkampfstätten anschauen und dort trainieren. Bei der Eröffnungsfeier knüpften wir die ersten Kontakte zu anderen Nationen. Die offizielle Zeremonie endete mit dem Entzünden eines Feuers.
Erster Wettkampftag
Sophie Dubbel und Franziska Gerlach kamen am Vormittag über 100 Meter erfolgreich eine Runde weiter. Maja Klöß und Stella Warmers waren mit ihren Leistungen im Hürdenlauf nicht ganz zufrieden und konnten sich nicht für die nächste Runde qualifizieren. Die Jungen meisterten ihre 100-Meter-Läufe hingegen gut. Auch Samuel Rettig zeigte im 100-Meter-Hürdenlauf eine gute Leistung. Insgesamt war das Niveau bei den Hürdenläufen sehr hoch.
Zum Abschluss qualifizierte sich Sophie Dubbel mit einer Weite von über fünf Metern für das Weitsprungfinale.
Zweiter Wettkampftag
Maja Klöß belegte im Speerwurf mit einer Weite von 31,20 Metern den sechsten Platz. Sophie Dubbel erreichte im Weitsprung mit 5,15 Metern ebenfalls den sechsten Platz.
Die Mixed-Staffel konnte trotz einer sehr guten Leistung leider nicht ins Finale einziehen. Umso glücklicher waren wir, dass sich die Mädchenstaffel für das Finale qualifizierte.
Am Abend besuchten wir noch einen Nachtmarkt, den alle sehr beeindruckend fanden.
Dritter Wettkampftag und Abschlusszeremonie
Die Mädchenstaffel belegte im Finale den siebten Platz. Nils Wedel wurde im Kugelstoßen Sechster.
Abschlusszeremonie
Am Abend versammelten sich alle Nationen zur Abschlusszeremonie. Dort konnten die Teilnehmenden ihre letzten T-Shirts, Pins und andere Erinnerungsstücke tauschen. Ein DJ legte Musik auf, und alle konnten gemeinsam tanzen und letzte Kontakte knüpfen. Der letzte Abend war sehr schön, und alle waren gut gelaunt.
Aufenthalt in Taipeh
In den letzten drei Tagen besichtigten wir gemeinsam mit dem anderen deutschen Team aus Wennigsen bei Hannover die Hauptstadt Taipeh. Wir besuchten mehrere Einkaufszentren und schauten uns die Stadt von oben aus dem Taipei 101 an.
Außerdem besichtigten wir die Altstadt mit ihren kleinen Geschäften, eine Gedenkstätte und einen traditionellen Tempel. Abends besuchten wir verschiedene Nachtmärkte, auf denen es leckeres Essen und Souvenirs zu kaufen gab.
Wir liefen auch die rund 1.000 Stufen zum Elephant Mountain hinauf. Von dort konnten wir einen herrlichen Sonnenuntergang über Taipeh bestaunen.
Abreise
Am Tag der Abreise regnete es. Deshalb verbrachten wir den Vormittag in einem Mitmachmuseum, bevor wir zum Flughafen fuhren.
Ankunft zu Hause
Nach dem Rückflug waren wir alle froh, den Flug gut überstanden zu haben, und freuten uns auf das Wiedersehen mit unseren Eltern.
Die Reise nach Taiwan war für uns ein besonderes Erlebnis. Neben den sportlichen Wettkämpfen werden uns vor allem die Begegnungen mit Menschen aus unterschiedlichen Nationen, die gemeinsamen Unternehmungen und die vielen neuen Eindrücke in Erinnerung bleiben.



















